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Was ist SM?

Sadomasochismus ist eine sexuelle Neigung, bei der ein striktes Rollenverhalten in einem Spiel herrscht. Man unterscheidet zwischen der herrschenden und der dienenden Rolle. Dafür gibt es die unterschiedlichsten Bezeichnungen. Sie reichen von Sadist/Masochist (dazu aber weiter unten), Top/Bottom, Domina-Dominus/Servus-Serva, S/M, Großer-Große/Kleine-Kleiner etc über andere Bezeichnungen, die sich die Beteiligten selbst geben. Sie sind vielfältig und bedeuten immer, daß einer/eine die herrschende und eine/einer die dienende Rolle übernimmt.

Allen SM-Varianten ist es gemeinsam, daß sich das Spiel nicht durch unkontrollierte Gewalt und Aggression auszeichnet, deren Folgen riskant sind, sondern daß besonders und in erster Linie die Kontrolle über das Spiel für den sadomasochistischen Akt Ãußerst notwendig ist. Der S hat immer die Kontrolle über sich und hat ein sehr hohes Maß an Disziplin. Es besteht absolutes Vertrauen und es kann das eingegangene Verhältnis zwischen S und M auch jederzeit wieder gelöst werden. Nur unter diesen Voraussetzungen "unterwirft" sich der M dem S.

Ein Spiel ist ein Ausnahmezustand, der nur unter kontrollierten Bedingungen und strengen Regeln eingegangen wird und einen klaren Anfang sowie ein eindeutiges Ende haben muß. Ein Spiel kann immer und von beiden Seiten mit einem sogenannten Codeword/Safeword beendet werden. Durch ein Slowword kann die Intensität des Spiels gesteuert werden, um die gesetzten Grenzen nicht zu verletzten. Diese werden von den Beteiligten immer respektiert, soweit es sich um ein gegenseitiges einvernehmliches "SM-Spiel" handelt. Egal, wie sehr sich der/die M während eines Spieles erniedrigen, quälen oder zu einem Lustobjekt machen lässt oder welche Praktiken zugelassen sind, der Zustand gilt immer nur für die Dauer des Spieles oder bis zur Benutzung des vereinbarten Safewords und beruht auf absolutem, gegenseitigem Einverständnis, Vertrauen und Freiwilligkeit.

Sadomasochisten selbst sprechen von safe, sane and consensual (sicher, mit gesundem Menschenverstand, freiwillig). Der wichtigste Punkt für alle Teilnehmer an einem Spiel ist die Freiwilligkeit (Konsensualität), sozusagen die Goldene Regel des Sadomasochismus; daher spricht man auch von konsensuellem Sadomasochismus.

 

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